Pay2Win – Sonst lohnt sich die Spieleentwicklung gar nicht

Kurz vor der öffentlichen Alpha Phase will ich die Katze endlich aus dem Sack lassen. Die letzten zwei Jahre waren sehr zeit- und kostenintensiv und so eine Entwicklungsphase hat meistens nur ein Ziel: Profit. Wenn man sich all die kostenlosen Spiele der heutigen Zeit näher ansieht, läuft es meist immer darauf hinaus, dass man sich mit dem Spiel anfreundet und irgendwann an den Punkt kommt, Geld investieren zu müssen, um weiter zu kommen. In den 1980ern bis in die frühen 2000er Jahre gab es solide Games zu kaufen, die man vorher mit einer Demoversion anspielen konnte. Das gekaufte Spiel war dann völlig frei spielbar ohne weitere versteckte Kosten.

Heute sind die meisten Spiele auf Profit ausgelegt bei denen die Spieler ordentlich gemolken werden. Das Entwickeln von Spielen kosten viel Zeit und Geld, was natürlich wieder eingefahren werden muss. Aus purem Spaß an der Freude, etwas zu entwickeln, woran andere Spaß haben, macht sich kaum noch einer die Mühe. Warum auch etwas verschenken.

Um auf die Katze zurückzukommen, die ich aus dem Sack lassen will: Canyonbreed kostet nichts. Ich habe Spaß daran, etwas zu entwickeln, auch wenn ich viel Zeit und Geld investiert habe und noch weiter investieren werde. Und ich bin mit dieser Entscheidung nicht allein. Das Fantasy-MMORPG Negaia verfolgt das gleiche Ziel und ist im vollem Umfang spielbar.

Ich kann natürlich heute noch nicht sagen, ob ich bis in alle Ewigkeit die Serverbetriebskosten tragen werde. Aber solange es Spieler gibt, die Spaß an Canyonbreed haben, wird dies so bleiben. Freiwillige Spenden sind natürlich willkommen, jedoch ohne Gegenleistung. Ich freue mich darauf, etwas auf die Beine gestellt zu haben, woran andere ihren Spaß dran haben.

Bis bald, wir sehen uns auf der Canyonbreed.

 

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